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TU Berlin

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Aktuelles und Termine

Gastvortrag Dr. hab. Michał Mencfel

Mittwoch, 04. Juli 2018

Lupe

Der neue Tacitus.
Athanasius Raczyński (1788-1874) und die zeitgenössische deutsche Malerei.

„Ich glaube, dass die Deutsche Kunst ihrem Gipfel sehr nahe ist, und dass die nächsten zwanzig Jahre die glänzendsten des neuen Zeitalters sein werden”. Diese Mitte der 30-er Jahre ausgedrückte Überzeugung Athanasius Raczyńskis – eines aus Großpolen stammenden preußischen Aristokraten, Diplomaten, Kunstliebhabers und Kunstsammlers – wurde zum Anstoß für seinevielseitige und ehrgeizige Tätigkeit, deren Ziel es war, zu einem vorausgesagten großen Aufstieg der deutschen Malerei beizutragen. Die in den Jahren 1836-41 herausgegebene Geschichte der neuern deutschen Kunst hatte „keinen anderen Zweck, als das Ausland auf die Deutsche Künstler aufmerksam zu machen“; in der zu gleicher Zeit in Berlin der Öffentlichkeit zugänglich gemachten Galerie gewann die neue deutsche Malerei die Oberhand über die bisher dominierende alte Kunst; die jungen, viel versprechenden und die schon geschätzten deutschen Künstler fanden in Raczyński einen konsequenten und großzügigen Unterstützer. Athanasius Raczyńskis wollte ein Teil eines riesigen künstlerischen und kulturellen Prozesses sein, dem er eine geradezu historische Bedeutung zuschrieb. Es ging ihm übrigens um mehr als nur die Erneuerung der Kunst: weil Raczyński der Kunst ein starkes moralisches Potenzial zuschrieb, sah er in ihrer Renaissance einen bedeutenden Schritt hin zu einer allgemeinen Zivilisationserneuerung. In dem Vortrag werden zuerst die Prämissen dargestellt, welche der Haltung Raczyńskis gegenüber der deutschen Kunst zugrunde lagen. Dann wird sein schriftstellerische,
Sammel- und Mäzentätigkeit kurz besprochen. Schließlich wird auf den Preis verwiesen, den Raczyński für seine Tätigkeit zahlen musste – denn die übertriebenen Erwartungen gegenüber der Kunst konnten letzlich nicht erfüllt werden.

Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik | Fachgebiet Kunstgeschichte Ostmitteleuropas Straße des 17. Juni 150/152 | Hörsaal A 053 | 18:00 Uhr

13 | 06 | 2018 – Gastvortrag Prof. Dr. Christofer Herrmann (TU Berlin, Universität Danzig/Gdansk)

Lupe

Wie funktionierte eine mittelalterliche Residenz? Eine Raumanalyse des Hochmeisterpalastes auf der Marienburg

Der Hochmeisterpalast auf der Marienburg/Malbork (errichtet 1382-1396) war der Wohn- und Regierungssitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens in Preußen und gilt als die modernste Fürstenresidenz ihrer Zeit. Wie funktionierte ein solcher Bau im Inneren? Auf Grundlage aktueller Forschungen (DFG-Projekt) ist es möglich geworden, die innere Struktur und die einzelnen Raumfunktionen zu rekonstruieren. Dabei zeigt sich, dass der Bau nach genauen Nutzungserfordernissen des Bauherrn geplant und errichtet wurde. Die wesentlichen Funktionsbereiche waren das Repräsentations- und Wohngeschoss des Hochmeisters (höchste Ebene), der Wohnbereich hoher Ordensgebietiger (Ebene darunter), die Kanzlei (untere Ebene) sowie der Große Remter und die dazugehörige große Küche mit zahlreichen Magazinräumen. Der Vortrag wird erläutern, wie diese einzelnen Funktionszonen intern aufgebaut und miteinander verbunden waren. Dadurch wird ein einzigartiger Einblick ermöglicht in das Arbeits- und Privatleben eines spätmittelalterlichen Fürsten und seines Hofstaats.

13. Juni 2018, 18 Uhr, Hörsaal A 053

Vortrag fällt aus:

Der Tagungvortrag von Prof. Dr. Tomasz Torbus "Die Königsschlösser Sigismund des Alten von Polen (1516-1548)" am 10. November 2017 um 18:00Uhr, muss leider auf Grund einer ernsthaften Erkrankung des Redners ausfallen.

10.-11.11.2017 Tagung 'Unbekannte Wege'

Lupe

Die Residenzen der Pommernherzöge und der verwandten Dynastien als transregionale Kunstzentren und Stationen künstlerischer Migration zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg

Im Blickpunkt der Tagung stehen die Residenzen und Höfe der Herzöge von Pommern sowie jene von verbündeten Dynastien, damit z.B. die Schlösser in Stettin, Wolgast und Küstrin. Die Tagung widmet sich nicht allein dem Bereich der Architektur, sondern umfasst ein breiteres Spektrum der höfischen Kunst, das z.B. Bildhauerei oder Festbekleidungen von Herrscherfamilien mit einbezieht. Ferner ist das offizielle Leben, das Funktionieren einer Residenz und des Hofes im urbanen wie im ländlichen Kontext ein relevantes Thema. Entscheidend sind dabei der grenzüberschreitende Ideenaustausch innerhalb der Familiennetzwerke, sowie der bisher weniger erforschte Einfluss von Bankiers als Kunstvermittler

Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik | Fachgebiet Kunstgeschichte Straße des 17. Juni 150/152 | Hörsaal A 060

Freitag, 10.11.2017 – Samstag, 11.11.2017 

Konzeption und Organisation: Rafał Makała

Programm

26.-28.05.2017 Exkursion nach Posen im Rahmen des Seminars 'Der Westen des Ostens. Architektur und bildende Kunst in Großpolen im 15.-19. Jahrhundert'

Lupe

Der westliche Teil des historischen Königreichs Polen wird von westeuropäischen KunsthistorikerInnen und HistorikerInnen oft zugunsten der östlichen (Warschau) und südlichen (Krakau) Gebiete vernachlässigt. Der Name dieses Landes, Großpolen (lat. Polonia Maior) veranschaulicht dennoch die Tatsache, dass es sich um Polens Kernstück handelt, um dasjenige Gebiet, aus dem sich die polnische Monarchie entwickelt hatte. Die westliche Orientierung des Posener Landes beeinflusste die neuzeitliche Kunst jener Region sehr, schloss aber die für Polen in dieser Zeit typischen Erscheinungen (z.B. die Orientalisierung) nicht aus. Darüber hinaus wurde Großpolen im 19. und frühen 20. Jahrhundert, als Posen zu Preußen gehörte, zum Schauplatz einer Auseinandersetzung zwischen der preußischen Obrigkeit und den polnischen Einwohnern über den Charakter des Landes. In der Folge entstanden interessante Kunstwerke (u.a. von Schinkel, Schwechten oder Poelzig sowie führender polnischer Künstler jener Zeit), die das nationalspezifische Bild der Geschichte formen sollten. Auch in der Denkmalpflege und im Museumswesen wurden diese Auseinandersetzungen sichtbar (z.B. die Gründung der Raczynski-Bibliothek und des Kaiser-Friedrich-Museums). Im 20. Jahrhundert wurde diese Tätigkeit fortgesetzt – sowohl nach der Wiederentstehung Polens (1918) und nach 1945 als auch während des Zweiten Weltkrieges, als das Posener Land in die Grenzen des Dritten Reiches als s.g. Warthegau eingegliedert wurde.

28.4. | IV. Internationales Doktorandenforum Kunstgeschichte des östlichen Europas

Lupe

Zum vierten Mal findet in diesem Jahr das Internationale Doktorandenforum Kunstgeschichte des östlichen Europas für Nachwuchswissenschaftler*innen mit Schwerpunkt Ost- und Ostmitteleuropa statt.

Wann?: 28.4.2017

Wo?: Festsaal der Humboldt Graduate School, Luisenstraße 56, 10115 Berlin

Programm

Exkursion nach Stettin im Rahmen des Seminars zum Pommerschen Kunstschrank, Februar 2017

Lupe
Lupe

CfP | Internationales Doktorandenforum Kunstgeschichte des östlichen Europas | HU Berlin

Am 28.4.2017 veranstaltet die Professur für Kunstgeschichte Osteuropas der Humboldt-Universität zu Berlin zum mittlerweile vierten Mal das Internationale Doktorandenforum Kunstgeschichte des östlichen Europas. Das Forum bietet Nachwuchswissenschaftler*innen eine wichtige Plattform, das gerade begonnene oder schon fortgeschrittene Dissertationsprojekt einem breiten Publikum vorzustellen und zu diskutieren. Nicht zuletzt dient es dem Austausch und der Vernetzung junger Wissenschaftler*innen, die zum östlichen Europa arbeiten.

Deadline für den CfP: 30. Januar 2017

Weitere Infos und den CfP finden Sie auf der Webseite des Forums

17 | 06 | 2016 - Vorstellung Plattform Osteuropa Dokumente Online (OstDok)

In Kooperation einer Reihe von Forschungsinstituten zur Geschichte Ost- und Ostmitteleuropas wurde in den letzten Jahren die Plattform Osteuropa Dokumente Online (OstDok) entwickelt, die Volltexte zur Geschichte Ost- und Ostmitteleuropas im Internet verfügbar macht. Die Plattform ist in die bekannte Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa (ViFaOst) eingebettet und stellt ein wichtiges Rechercheinstrument dar.

Der Lehrstuhl für Kunstgeschichte Osteuropas lädt herzlich zur Vorstellung der Plattform durch Frau Arpine Maniero (Collegium Carolinum) am Freitag, 17. Juni 2016, um 10.00 Uhr, im Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin, Georgenstr. 47, Raum 3.30.

Neben einer Einführung in die Recherche, werden Publikationsmöglichkeiten erörtert. Zudem werden alle Fragen zur Plattform gern beantwortet.

Internationale Tagung: Der Luthereffekt im östlichen Europa 8.3.-10.3.2016

Vom 8. bis 10. März findet in Berlin die internationale Tagung "Der Luthereffekt im östlichen Europa. Geschichte, Kultur, Erinnerung" statt, die in Hinblick auf das anstehende Reformationsjubiläum die Auswirkungen und Wechselwirkungen der lutherischen Lehre im östlichen Europa beleuchten wird.

Tagungsprogramm 

Veranstalter: Stiftung Deutsches Historisches Museum, Berlin und Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg

Veranstaltungsort: Deutsches Historisches Museum, Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

Vortrag von Prof. Dr. Aleksandra Lipińska zum Thema Reformation und die Folgen der Kunst in Ostmitteleuropa

Montag, 09. November 2015

Im Rahmen der Ringvorlesung Systemkonkurrenz und Koevolution - Die christliche Welt nach der Reformation  der Guardini-Stiftung hält Prof. Dr. Aleksandra Lipińska einen Vortrag zum Thema Reformation und die Folgen der Kunst in Ostmitteleuropa.

Der Vortrag findet im Senatsaal der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin, statt.

Beginn: 19 Uhr s.t.

Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Abschlussveranstaltung des Stipendienprogramms

Dienstag, 30. Juni 2015

Am 30. Juni findet die Abschlussveranstaltung des Stipendienprogramms Künstlermobilität in Mittel- und Osteuropa 1500 - 1900 statt. In einem Science Slam mit Diskussion stellen die Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Forschungsergebnisse vor. Anschließend spricht Prof. Dr. Jochen Oltmer zum Thema "Migrationsregime: Idee, Konzept und Programm". Der Eintritt ist frei, die Plätze jedoch begrenzt. Programm

Workshop zur Künstlermobilität in Mittel- und Osteuropa

Freitag, 10. April 2015

Mit dem Sommersemester 2015 beginnt an unserem Fachgebiet das Stipendiaten-Programm zur "Künstlermobilität in Mittel- und Osteuropa zwischen 1500 und 1900". Das Projekt bezweckt die Anregung und Ausweitung der Erforschung der Künstlermobilität in Mittel- und Osteuropa zwischen 1500 und 1900. Es dient der Vernetzung und dem Austausch zwischen NachwuchswissenschaftlerInnen und ExpertInnen auf diesem Gebiet.

Schon am 14. und 15. April findet ein erster Workshop statt, bei dem die 10 Stipendiaten ihre Forschungsprojekte vorstellen und zwei Abendvorträge
den Beginn des Programms abrunden. Weitere Informationen zum Workshop finden Sie hier.

Lehrveranstaltungen zur Kunst- und Kulturgeschichte des östlichen Europa in Berlin

Freitag, 10. April 2015

Pünktlich zum neuen Semester findet sich hier die aktualisierte Sammlung interdisziplinärer Lehrveranstaltungen zur Kunst- und Kulturgeschichte des östlichen Europa an Berliner Instituten.

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