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TU Berlin

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Ausstellungseröffnung Olaf Brzeski "Vorraum/przedsionek" im polnischen Institut

Donnerstag, 26. November 2015

Das polnische Insitut Berlin lädt herzlich zur Ausstellungeröffnung Olaf Brzeski Vorraum/przedsionek am 26.11. 2015 um 19 Uhr ein.

Kurator: Ory Dessau

Ausstellung bis 28.01.2016

Ort: Polnisches Institut Berlin Burgstraße 27, 10178 Berlin

Olaf Brzeskis Ausstellung Vorraum/przedsionek präsentiert sich als eine Art Angebot. Aus Pappe, Füllmaterial  und Pappmaschee beschaffen – also aus Materialien, denen weder Solidität noch Nachhaltigkeit zu attestieren ist – können die skulpturalen Elemente der Ausstellung als prototypische, lebensgroße Modelle betrachtet werden. Es sind rein theoretische Darstellungen bisher nicht realisierter Visionen und Pläne. Neben den Implikationen ihrer Materialien und ihrer technischen Ausführung  offenbart sich der konzeptuelle, spekulative Charakter der Ausstellung in deren figurativen Inhalten, welche im Wesentlichen mit Zuständen der Abwesenheit, der Verschleierung, der Illusion und der Täuschung assoziierbar sind.

Olaf Brzeski ist ein Bildhauer, der das Medium der Skulptur in unterschiedliche formale Sprachen übersetzt. Bislang präsentierte er seine Arbeiten überwiegend in Gruppenausstellungen u.a. in Belgien, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Im Frühling 2015 präsentierte er eine Auswahl seiner Arbeiten in einer Gruppenausstellung im Berliner Künstlerhaus Bethanien.

Olaf Brzeski stammt aus Wrocław, seine Ausstellung ist eine Berliner Prelude zum Kulturprogramm der „Kulturhauptstadt Europas Wrocław 2016“.

 

 

 

Ausstellungseröffnung 'Schöne neue Welt - Traumhäuser rumänischer Migranten'

Freitag, 20. November 2015

Am 20. November um 19 Uhr  eröffnet  die Ausstellung 'Schöne neue Welt – Traumhäuser rumänischer Migranten' im Museum Europäischer Kulturen in der Arnimallee 25, 14195 Berlin

Das Oascher Land, die Marmarosch und die Bukowina sind eher ländlich geprägte Regionen im Norden Rumäniens. Seit einigen Jahren bestimmen stattliche Neubauten das Dorf- und Landschaftsbild mit. Farbenprächtig, mehr - stöckig, marmor- und granitverziert heben sie sich von den traditionellen Häusern ab. Ihre Besitzer arbeiten das Jahr über in Italien, Spanien, Frankreich oder Großbritannien. Dort sichern sie meist als Bauarbeiter, Reinigungskräfte, Altenpfleger, Erntehelfer die Existenz ihrer Familien. Ihre Ersparnisse fließen vielfach in den Bau großer Häuser in ihren Herkunftsorten. Architektur und Innenausstattung sind sichtbares Zeichen ihres Erfolgs im Ausland und ihrer modernen westlichen Lebenseinstellung. Die repräsentativen Häuser und die Luxus-Autos sind der Schlüssel zu gesellschaftlicher Anerkennung, sie sichern die Familienehre. Bewohnt werden die neuen Häuser nur selten. Die älteren Menschen leben weiterhin in ihren eigenen Häusern. Sie hüten jene Enkelkinder, die zurückbleiben, und die unbewohnten Häuser. Nur zu Weihnachten, Ostern und im August füllen sich die Dörfer. Dann trifft man sich, tauscht Neuigkeiten aus. Den August prägen die pompösen Hochzeiten. Danach verstummen die Orte wieder.

Die Ausstellung mit Fotografien von Petruã Cflinescu, Matei Bejenaru und vielen anderen vermag die verschiedenen Aspekte der Migration und des Baubooms nur anzudeuten, die Rahmenveranstaltungen vertiefen sie.

 

 

 

http://bit.ly/flyer_programm

Ausstellungseröffnung "Moderne ukrainische und deutsche Kunst"

Donnerstag, 05. November 2015


MODERNE UKRAINISCHE UND DEUTSCHE KUNST in Kreuzberg
 
Es stellen die Künstler Iryna Fedder (Malerei), Marta Dyachenko (Graphik),

Oleksii Zolotariov (Skulptur), Andreas Fröhling (Skulptur)aus.
 
Das gemeinsame Projekt der ukrainischen und deutschen Künstler "Herum
und herum" stellt eine Kunstretrospektive der ausstellenden Künster dar, die in
verschiedenen Branchen schaffen - Malerei, Skulptur und Graphik. Das
die Künstler vereinigende Thema "Der Mensch" ist immer noch aktuell
und wichtig für die moderne Gesellschaft - der Mensch mit eigener
Weltanschauung und eigenem Selbstverständnis, der Mensch im
Konfliktzustand und im Universum.
 
Das Herz der Ausstellung bilden Werke der deutschen Künstlerin
ukrainischer Herkunft Iryna Fedder. Unter ihnen werden ihr bekannter
Zyklus "Tralfamadore oder die Reise zu drei Apfelsinen" und ganz neue
Gemälde zur Schau gestellt. Ihre Malerei wurde auf Kunstforen in der
Ukraine und Deutschland ausgestellt und in der Zeitung "Die Welt"
wurde ihre Kunst als "neue europäische Postmoderne" bezeichnet.
 
Ausgewählte Skulpturen werden vorgestellt von Oleksii Zolotariov
(Ukraine), hervorragender Vertreter der "Schule der modernen Skulptur
Kiew" und Gewinner des Wettbewerbs "Kiev Sculpture Project", sowie
von Andreas Fröhling (Deutschland), dessen Werke unglaubliche
Energetik erregen und an emotionalen, intellektuellen und
Lebenserfahrungen reich sind. Daneben stellt auch die ukrainische
Künstlerin Marta Dyachenko ihr Werk "Landscape Slice" in Graphik vor.

Mehr Informationen:
www.irynafedder.de
 
Donnerstag 5. November, 18:00 Uhr
in den Räumen des südost Europa Kultur e.V. (2. OG)
Großbeerenstr. 88, 10963 Berlin

Ausstellungsdauer: 5. November 2015 bis 29. Januar 2016

 
 
 

Projekt- und Buchpräsentation "Wiederentdeckt. Die Messgewänder der Schwarzen Kirche zu Kronstadt"

Donnerstag, 12. November 2015

Die evangelische Stadtpfarrkirche in Kronstadt/Braşov, bekannt als »Schwarze Kirche«, bewahrt einen bedeutenden Schatz liturgischer Gewänder des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Nach der Reformation in den 1540er Jahren bis in die 1860er Jahre hinein wurden die alten Messgewänder weiter genutzt, sie galten als ein deutliches Bekenntnis zum Luthertum. In Siebenbürgen war das langfristige Festhalten an überkommenen äußeren Formen zugleich eine klare Abgrenzung der evangelisch-sächsischen Kirche gegenüber den Reformierten, der »ungarischen Kirche«. Die luxuriösen Stoffe der Messgewänder stammen aus italienischen wie auch osmanischen Weberzentren, die Besätze aus Gold- und Seidenstickerei entstanden in italienischen, mitteleuropäischen sowie lokalen Werkstätten. In ihrer Vielgestaltigkeit und Qualität sind sie Ausdruck der wirtschaftlichen und kulturellen Vernetzung einer wohlhabenden Stadtgemeinde zwischen Orient und Okzident.

Der Kronstädter Paramentenschatz ist neben den Beständen Halberstadt, Brandenburg, Danzig und Stralsund einer der bedeutendsten dieser Art in Mitteleuropa. Doch war er in Vergessenheit geraten, erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts drangen Informationen in die Fachwelt. Im Jahr 2004 wurde er in einer gutbesuchten Veranstaltung des Kulturforums im Rumänischen Kulturinstitut Berlin vorgestellt. Schon 2006 konnten die Paramente vom alten Pfarrhaus in ein neugeschaffenes Textildepot überführt werden. Bald darauf starteten die Schweizer Abegg-Stiftung und die Evang. Honterusgemeinde A.B. Kronstadt ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, dessen Ergebnisse nun in einem gewichtigen Buch vorliegen. Unsere Veranstaltung will das Projekt vorstellen und in die aktuelle Problematik im Umgang mit diesem kulturellen Erbe einführen. Zugleich soll die Präsentation ein lebendiges Bild von der Arbeit der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Restauratorinnen aus der Schweiz, Rumänien, Deutschland und Österreich vermitteln.

18:30 Uhr

Botschaft von Rumänien, Dorotheenstraße 62–66 • 10117 Berlin

Anmeldung ist erforderlich unter: deutsches@kulturforum.info

 

Veranstalter ist das Deutsche Kulturforum östliches Europa

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa engagiert sich für die Vermittlung deutscher Kultur und Geschichte des östlichen Europa. Dabei sind alle jene Regionen im Blick, in denen Deutsche gelebt haben oder bis heute le-ben. Zusammen mit Partnern aus dem In- und Ausland or-ganisiert das Kulturforum Ausstellungen und Veranstal-tungen. In seiner Potsdamer Bibliothek östliches Europa erscheinen Sachbücher, Bildbände und Kulturreiseführer. Die Internetpräsenz des Kulturforums informiert über Pu-blikationen, Projekte und Entwicklungen innerhalb des Themenbereichs.

Mehr Informationen zu aktuellen Veranstaltungen rund um Ostmitteleuropa

Das Ahice-Netzwerk Art and Heritage in Central Europe

Der Service von AHICE wurde geschaffen, um leichter über kunsthistorische Veranstaltungen in vier ländern Mitteleuopas zu informieren: Tschechische Republik, Ungarn, Polen und Slowakei. 

 

 

 

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